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Zum 25. Todestag von Nico am 18. Juli 2013 möchten einige Musiker / Künstler an ihr Lebenswerk erinnern und dessen Einfluss auf ihre eigene künstlerische Arbeit thematisieren.
Wenn von Kölnern die Rede ist, die mit ihrer Musik zu weltweiter Berühmtheit gelangt sind, fällt ein Name erstaunlich selten: Christa Päffgen, auch unter dem Namen Nico bekannt, geboren am 16. Oktober 1938.
Als die junge, attraktive Christa nach einer erfolgreichen Karriere als Mannequin nach Paris zog, nahm sie den Künstlernamen „Nico“ an, wodurch ihre deutsche Herkunft teilweise verwischt wurde. In Federico Fellinis Film La Dolce Vita (1960) tritt sie dann auch als diese Kunstfigur in Erscheinung: Nico, die betörende Schönheit aus Deutschland.
Nachdem sie 1962 Ari Päffgen zur Welt gebracht hatte, ging sie zur Schauspielschule nach New York, wo sie Musiker wie Bob Dylan, Brian Jones und Jimmy Page kennenlernte, aber auch einer schweren Drogensucht verfiel, die ihr Leben fortan prägte.
Sie wirkte in Andy Warhols Film The Chelsea Girls mit, sang mit The Velvet Underground und startete eine Solo-Karriere als Sängerin und Komponistin – mit einer Musik, die zunehmend unkonventioneller wurde. In den 70er Jahren war der französische Filmemacher Philippe Garrel ihr Lebensgefährte, mit dem sie 7 Filme drehte und der ihre Drogensucht teilte. Der Titel ihres vorletzten Studioalbums, veröffentlicht 1981, lautet The Drama of Exile.
Zahlreiche Konzerte prägten ihre letzten Lebensjahre; als sie am 5. Mai 1982 im Kölner Stollwerk auftrat, kam sie auf ihre Herkunft zu sprechen: „Köln ist schließlich meine Heimatstadt“. Rund 6 Jahre später, am 18. Juli 1988, starb Nico auf Ibiza.
Blue Shell Musik Club Luxemburger Str. 32, AK 10,00 EUR, VVK 8,00 EUR
Hinter goldman steckt der Musiker und Producer Stefan Krachten. Stefan Krachten hat bereits mit Projekten wie trance groove, the unknown cases, fred banana combo, walk of the elephants oder dunkelziffer gearbeitet. The unknown cases hatten mit masimbabele in den 80ern einen weltweiten dance floor Hit. Das Stück wurde vom englischen kult dj john peel entdeckt, und machte seinen Weg um die Welt. Es leitete eine neue Clubkultur ein und war einer der wichtigen Tracks des ibiza und ethno sounds.
nico plakat
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Housenacht im Düsseldorfer Salon des Amateurs.

Am 12. Dezember bekam ich einen Anruf von einem befreundeten DJ namens Andrés Krause. Er sollte am 14. Dez. im Salon des Amateurs in Düsseldorf zusammen mit seinem Freund Marc Matter (mr. mück) auflegen. Der war aber krank geworden, und so hatte er die Idee mich einzuladen, um die Nacht mit ihm durchzurocken.

Im Salon natürlich nur Vinyl..

Da ich an dem Abend nichts vor hatte, willigte ich begeistert ein. Ich liebe nämlich so spontane Aktionen, weil sie einem nicht viel Vorlauf lassen, und man sich auf seinen Instinkt verlassen muss.

Um 22:30 Uhr fing ich an, und der Salon füllte sich recht flott mit Gästen. Gegen 23:30 Uhr kam dann Andrés dazu und löste mich gegen 12 zum ersten Mal ab. Wir wechselten dann stündlich, und die Stimmung war eigentlich um 2 Uhr auf dem Höhepunkt. Die tanzwütige Menge rockte aber die ganze Nacht weiter, und um 6 Uhr morgens tanzte der halbe Laden auf der Theke.

Unglaublich. Wir haben dann zum Schluss immer nach jeder Platte gewechselt, und wenn der Chefe (der selbst total begeistert war), nicht irgendwann „Schluss, Ende, aus!“ gesagt hätte, wäre das sicher noch bis 10 Uhr morgens so weiter gegangen.

Andrés Krause bei der Arbeit im Salon.

Nachdem Andrés und ich uns um 7 herzlichst voneinander verabschiedet hatten, rief ich mir ein Taxi und machte mich auf den Heimweg.

Noch Tage darauf ging mir die Nacht nicht aus dem Kopf. Das hat einfach gemeinsam so gut funktioniert, wie man sich das immer wünscht.

Gerne demnächst wieder, lieber Andrés, und beste Genesungswünsche an den kranken Kolegen Marc.

Im Tanzbrunnen in Köln traf sich die Kölner Elite zum Stelldichein, und Arno Steffen präsentierte einige Songs aus seinem neuen Album.

So schnell kann sowas manchmal gehen. Ein kurzes Telefonat mit Arno, ein Nachmittag Probe in Matthias Keuls Studio in Köln, und am kommenden Tag zack live mitten drin im Kölner Klüngel, und auf der Bühne mit vielen weiteren großen Kölner Künstlern wie: Matthias Keul, Hans Maahn, Wolf Simon, Helmut Krumminga, Markus Wienstroer, Pit Hupperten, Frauke, Hans Süper, uva.

Soundcheck mit Arno Steffen.

Ein wirklich gelungener Abend war das. 😉

Am 24. November war es soweit. Romano, einer der WP8-Verantwortlichen lud zum Minimal House Abend.

Es wurde ein wirklich sehr entspannter/lustiger Abend, bei dem aber auch die Tanzwütigen nicht zu kurz kamen. Um 23 Uhr ging es los, und recht schnell füllte sich der kleine Künstlerverein mit Freunden und Neugierigen. Um 1 Uhr war die Hütte dann voll und die Stimmung ausgelassen. Bis 5 Uhr morgens hab ich aufgelegt, um danach das Mischpult an die weiterzugeben, die einfach nicht aufhören wollten zu feiern.

Gerne demnächst wieder liebes WP8. 😉

Flyer zum Event.

Liebe Freunde.

Seit einigen Wochen arbeite ich jetzt mit Helmut Zerlett an seinem ersten eigenen Soloalbum. Diverse Loops und viele Aufnahmen mit hochkarätigen Musikern hatten sich schon im Laufe der Jahre angesammelt, und so bestand unsere erste Arbeit darin, die ganzen Sachen zu sichten, anzuhören und auszusortieren.

Viele namhafte Künstler, mit denen Helmut schon seit Jahren immer mal wieder gearbeitet hat, wie: Fredy Studer, Stefan Krachten, Sly Dunbar, Andy Newmark, Stephan Ebn, Robbie Shakespear, Isis, Maxim Rad, Jana Zerlett, Gentleman, Rolf Stahlhofen, Raoul Walton, Olek Gelba, Samson Gassama, Jorge Meneses, Markus Wienstroer, Gottfried Tollmann, Thomas Kessler, Jaki Liebezeit, Marion Klask, Linda Duggan (Perfect), Christopher Martin, Cecile Charlton, u.a. kommen hier zusammen und sorgen für ein Feuerwerk an musikalischer Vielfalt und Abwechslung.

Für mich ist es natürlich eine Ehre, Helmut zu produzieren, und die Arbeit mit ihm macht wirklich einen Riesenspass.

Das Album wird eine Reise durch sämtliche Stile werden. Von Funk und Rock über Jazz und HipHop, Reggae, sowie Country und House.  Alles wird vertreten sein. Man sollte meinen, dass das nicht funktioniert, aber da wird man eines besseren belehrt, und langweilig wird es sowieso nie.

Natürlich haben wir sehr viel am Computer gesessen, aber die meisten Sachen wurden im Studio eingespielt.

Veröffentlicht wird das Album höchstwahrscheinlich im Frühjahr 2013.

Die Goldmanausstellung im Kölner Kunsthaus-Rhenania war ein voller Erfolg.

Vom 10. bis 15. Juli 2012 trafen sich viele Künstler, Musiker und Besucher, um an der Goldman the way of music Ausstellung mitzuwirken, einfach mal vorbeizuschauen, oder aber auch mitzuwirken.

Die Idee des Initiators, Stefan Krachten, war an den fünf aufeinander folgenden Abenden einem breiten Publikum ein stets abwechslungsreiches Programm zu bieten. Die Besucher konnten sich dabei um die Musiker herum bewegen und somit jedem direkt auf die Finger schauen. Ein Experiment, das voll aufging und auch stets mit viel Interesse verfolgt und reichlich Applaus belohnt wurde.

Musikalische Mitwirkende waren u.a. Maf Retter, Markus und Konstantin Wienstroer, Jürgen Dahmen, Bernd Renn, Martin, Dirk Herweg, Friso Lücht, DJ Heli, Jacki Liebezeit, Tobias Kroemer, Jana, Isis Zerlett, Irene Lorenz, Feri Nehmeth, Rüdiger Elze, Hans Maahn, Michael Reinker, Thomas Kessler, Tana, Josef Stöhr, Eli Thoböll und Heike Branca.

Noch ein Höhepunkt waren die beiden Klangröhren von Jan Rosenberg, der ein gefragter Instrumentenbauer aus dem Schwarzwald ist. Seine neuesten Werke: zwei außen mit Klaviersaiten bespannte Klangröhren aus Fichten-, Walnuss- und Eschen-Holz mit einem sehr meditativen Sound.

Daran baute er zweieinhalb Monate. Weitere dieser Overtone Tubes werden wohl folgen, denn dieses Instrument ist schon von mehreren Musiktherapeuten bei ihm bestellt worden, denn sie sind wie gemacht für Klangmassagen und Klangbäder.

Ausgestellt in Bild und Ton :

Ruby, Jim Capaldi, Nico, Amy Winehouse, Tony Benett, Can, Jaki Liebezeit, Traffic.

Am letzten Abend feierte Stefan Krachten noch mit seinen Freunden und vielen Besuchern in seinen Geburtstag hinein.

Ich selbst durfte an vier Tagen der Ausstellung mitwirken und kann sagen, es gab reichlich magische Momente.

Bis demnächst, Euer Heli 😉

Liebe Freunde.

Heute möchte ich Euch nochmal die Ausstellung GOLDMAN, the way of music, in Köln ans Herz legen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die eigentliche Idee der Ausstellung ist, Musik auszustellen. Und zwar in der Form, dass die Musiker in der Mitte des Raumes stehen werden und das Publikum rundherum gehen, stehen oder auch sitzen kann. Im Laufe des Abends wird sich dann musikalisch eine immer größere Spannung aufbauen, die später in einem Konzert mit freier Improvisation ihren Höhepunkt findet.

Viele bekannte und weniger bekannte Musiker wie: Stefan Krachten, Jürgen Dahmen, Bernd Renn, Isis Zerlett, Thomas Kessler, Dirk Herweg, DJ Heli u.v.a. werden in den sechs Tagen ihr Bestes geben.

Die Ausstellung startet täglich um 18:00 Uhr und endet um 2:00 Uhr.

Ab 24:00 Uhr wird dann aufgelegt. Viele Musikstile werden sich vermischen – von Bob Dylan bis Can, von Miles Davis bis Amy Winehouse,  sowie House und Junglebeats runden jeden Abend ab und machen ihn zu einem einzigartigen Happening.

Ausserdem werden noch Fotos von Stefan Krachten und Installationen von Josef Stühr zu sehen sein.

Ich freue mich auf Euch. 😉

 

 

 

 

 

 

 

Im Laufe das Jahres erscheint auch noch das GOLDMAN Debütalbum, mit Songinterpretationen von Daniel Lanois, Phil Spector oder Bob Dylan. Auch wird es ein instrumentales tribute Stück für Amy Weinhouse geben, begleitet auf dem Saxophon von Mel Collins. Stimmlich unterstützt von den Sängerinnen Ruby, Isis, Elfi, Esther und Nicolle, die auch schon auf diversen Alben von Trance Groove, Walk of the Elephants oder der Fred Banana Combo ihr stimmliches Können unter Beweis stellten. Allerdings hat das GOLDMAN Album ein etwas anderes Konzept. Der Schwerpunkt liegt diesmal mehr auf Songs.

Alles Gute, Euer Heli 😉

Für die unter Euch, die es noch nicht mitbekommen haben: letztes Jahr im November erlag Samson Gassama seiner langen Krankheit.

Daher möchte ich Euch heute ein Festival ans Herz legen, bei dem ich sowohl mit Helmut Zerlett, Thomas Kessler und Olek Gelba ein Set gegen 0:00 Uhr spielen werde,

als auch später nochmal gegen 1:00 Uhr mit dem Goldmanprojekt von Stefan Krachten.

Es wird sicher ein unvergesslicher Abend, da viele, viele Künstler in dieser Nacht auftreten werden.

Ich freue mich, hoffentlich viele von Euch dort zu sehen.

Hier noch eine kleine Geschichte zu unserem verstorbenen Percussionisten:

„Samson“ Momodou Lamin Gassama aus Gambia, Percussionist von internationalem Rang und seit den 80-er Jahren in Köln zu Hause, ist am 18. November 2011 in Köln gestorben und auf seinen Wunsch auch in seiner Wahlheimat Köln begraben worden. Ihm zu Ehren veranstalten namhafte Weggefährten mit Unterstützung seines grossen afrikanischen Freundeskreises ein Memorial-Konzert. Bisher zugesagt haben: Mama Afrika, Dino Irie, Samson Kidane, Lamin Kuyate, Goldman, Helmut Zerlett Quartett, Jasper van’t Hof, Cologne Music Connection, Steven Ouma Band … Ein breit gefächertes musikalisches Programm, das die Veranstaltung sicherlich zu einer langen „Samson Gassama Memorial Nacht“ werden lässt.

Samstag, 14. April 2012, 20 Uhr, Bürgerhaus Stollwerck

Der Eintritt ist übrigens frei, stattdessen wird um grosszügige Spenden für Samsons Angehörige in Gambia gebeten!

Ich möchte Euch noch das nächste Konzert mit Alice ans Herz legen.

Am 28. September sind wir im Club Bahnhof Ehrenfeld in Köln.

Showtime vorraussichtlich 23:30 Uhr.

Es war wirklich ein Riesenfest. Am 4. September veranstaltete das Kölner Tanzstudio in Zusammenarbeit mit Von Jordan Management als Abschlussevent der derzeit laufenden „Summerweeks- Workshops“ die „Summer Stage 2011“. Im Deutzer Zentralwerk für schöne Künste präsentierten die Teilnehmer ab 18 Uhr die Resultate vieler schweisstreibender Stunden in den Styles Commercial, Urban, Latin und Contemporary. Auch zu sehen waren diverse Danceacts der MADCITY, die Hip Hop Flavor vom Feinsten auf die Bühne zauberten.

Ich kann wirklich nur ein Riesendankeschön an alle Beteiligten und natürlich besonders Brigitte Breternitz von MADCITY aussprechen.

Gehosted wurde die „Summer Stage 2011“ vom New Yorker Allroundmusiker Akanni Humphrey, der u.a. wegen  seiner überaus erfolgreichen Kölner Livemusik-Eventreihe Mojo Gizel für Newcomer der Musikszene bekannt wurde.

Zu ständig wechselnden Bühnenbildern und Musikgruppen (u.a. Leezah and the Soulrockers und Jean Felix Hosted by Akanni Humphrey)  wurden diverse Danceacts und Performances dargeboten. Für mich war natürlich der gemeinsame Auftritt mit Alice Francis mein persönliches Highlight. Mit grosser Leidenschaft und Perfektion boten die Tänzerinnen Susanne Stecklein, Angelina Curilova, Ramona Schlenker und Janine Christof eine von Brigitte Breternitz fein ausgeklügelte Choreographie dar, die perfekt zu den Songs von Alice passten. Eine wirklich beeindruckende Leistung, bei der ich schon beim reinen Zuschauen Rückenbeschwerden bekam.

   

Mit der genialen Unterstützung von Chulmin Yoo und Nathalie Kies (Backgroundsänger/in) klingen wichtige Textpassagen jetzt noch satter und voluminöser. Einfach GEIL! Von Konzert zu Konzert werden alle immer sicherer und damit natürlich auch lockerer, was sich dann auch in der gesamten Stimmung auf der – und um die – Bühne bemerkbar macht. Alle sind richtig guter Dinge und haben Spass an der Sache, und das spürt natürlich auch dann das Publikum.

Bis zum nächsten Mal 😉